SPORT1 bei WhatsApp – Back again


Nach einigen Tagen Downtime läuft unser WhatsApp-Service wieder. Mit neuem Anbieter und neuer Benutzeroberfläche.

SPORT1-Whatsapp: Ankündigung der "Wartungsarbeiten"

Ankündigung der „Wartungsarbeiten“

Es waren turbulente Tage im Bereich der WhatsApp-Newsservices. Drei große Dienstleister (Whatsservice, Instanews, Whatsbroadcast) machen gemeinsame Sache und bieten ab sofort unter dem Dach der Whatsbroadcast GmbH nur noch einen Service an.

Zum Hintergrund: Instanews und Whatsservice verwendeten für den Versand der Nachrichten über WhatsApp eine inoffizielle API, vermutlich wie diese hier. Diese Schnittstelle macht aber mittlerweile so große Probleme, dass reihenweise Kartensperrungen aufgetreten sind. WhatsApp geht mittlerweile aggressiver dagegen vor, da über die API offenbar viel Spam verschickt wurde. Whatsbroadcast geht dagegen einen anderen Weg, nutzt die App WhatsApp als solche.

Angefangen hatte alles mit „Wartungsarbeiten“, die etwa eine Woche dauern sollten. Allerdings war der Service bei unserem Dienstleister nicht mehr zu retten, wie sich später herausstellte. So sind auch wir auf den neuen Service umgezogen (Link zum Anmeldewidget). Funktionierte recht problemlos und schnell.Whatsbroadcast selbst reagierte auch sehr schnell auf die ersten individuellen Wünsche.

Da unsere Karten bei Instanews allerdings komplett gesperrt wurden, müssen wir nach und nach die Bestands-Abonnenten per SMS anfunken und bitten, sich neu anzumelden. Wir werden sehen, wie hoch die Rückgewinnungsrate sein wird. Im ersten Schwung sind tatsächlich schon sehr viele umgezogen (Update: Einige tausend Kontakte konnten gerettet werden – immerhin). 

Zwischendurch wurde von verschiedenen Seiten viel spekuliert, wie hier, hier und etwas heftiger hier. Ich für meinen Teil kann sagen: Die Kommunikation mit Instanews respektive Pylba war jederzeit in Ordnung. Dass man kurz vor dem Ende seiner Dienstleistung nicht vollständig mit offenen Karten spielt, kann ich verstehen. Schließlich hoffte man noch auf den Turnaround.

Es bleibt dabei: WhatsApp als Publishing-Tool bleibt aufgrund des Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen eine experimentelle Spielwiese. WhatsApp bzw. Facebook hat weiterhin kein Interesse an einer medialen Nutzung des Dienstes und blockt Anfragen diesbezüglich komplett ab. Lasst uns die Kuh also melken, solange sie noch auf der Wiese steht.

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